Hanne Darboven | Evolution Leibniz

HanneDarbovenEditionLeipzig

Hanne Darboven – „Evolution Leipzig“

Freitag 29. April 2016, 18 Uhr

Hanne Darboven gehört mit ihren wandfüllenden Zahlen- und Schreibarbeiten zum Kanon der zeitgenössischen Kunst, mit vier Documenta-Teilnahmen hat sie die Kunstwelt nachhaltig geprägt und beeinflusst.

Das Münchner Haus der Kunst und die Bonner Bundeskunsthalle haben Darboven soeben mit zwei umfassenden Retrospektiven gewürdigt. Die Ausstellung, die Crone nun zum Gallery Weekend präsentiert, knüpft unmittelbar an die beiden Schauen an. Auch sie stellt die Themen „Aufklärung“ und „Zeitgeschichten“ in den Mittelpunkt, die für Okwui Enwezor, den Direktor des Hauses der Kunst, den Kern von Darbovens Werk umschreiben.

Zum einen zeigt Crone die monumentale Arbeit „Evolution Leibniz“ (1986), die 888 Einzelblätter umfasst und bisher erst ein einziges Mal, nämlich 1996 im Sprengel Museum in Hannover, zu sehen war. Zum anderen werden frühe Konstruktionszeichnungen aus den 1960er Jahren präsentiert, mit denen Darboven die Grundlage für ihr einzigartiges Zahlen- und Codesystem zur Beschreibung von Zeit und Raum schuf. Ergänzt werden diese beiden Werkkomplexe durch Schreibmaschinarbeiten aus den 1970er Jahren.

Zusammen ergeben die gezeigten Werke einen komprimierten Überblick über die innere und äußere Verfaßtheit von Darbovens Konzeptkunst: Zeit und Raum als unteilbare Parameter sowie unabdingbare Ordnungsprinzipien des Weltgeschehens zu begreifen – und zu visualisieren (Text: CRONE)

CRONE
Rudi-Dutschke-Str. 26
10969 Berlin

29. 04 – 18. 06. 2016

http://cronegalerie.com/

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