Sammlung Lindhorst Emme @ Raum für drastische Maßnahmen

standderdinge

Sammlung Lindhorst Emme

Vernissage: Samstag 18. Februar 2017, 20 Uhr

Sina Heffner | Karsten Kronas | Johanna Saxen | Maria Sturm | Sara-Sophie Stolz | Renke Brandt | Frank Eickhoff | AnthonLena Maierhofer | Ana Baumgart & Ina Schoof | Anne-y Burill, | Lotte Reimann | Michael Klaus | Yana Wernicke | Alexandra Polina | Sabine Schründer | Kathrin Tschirner | Robert Schlotter | Heinrich Holtgreve | NCL | Thomas Prochnow | Michael Kruscha | Chrisse Kunst | Carolin Bollig | Benedikt Luft | Joanna Buchowska | Andrea Grützner |  | Jevgeni Roppel | Helen Marie Hecker | Clemens Fantur | Daniel Gebhart de Koekkoek | Leon Reindl | Meller Ehlert

Eine »Sammlung« – dieses Wort trägt etwas Wertschätzendes und Wertendes in sich. Es wird ja nur gesammelt, was gefällt, erfüllt und auf eine eigene Art glücklich macht.

In meinem Falle treffen alle drei Faktoren zu. Alle meine bisher gesammelten Werke verbinde ich mit Geschichten, Emotionen und vor allem dem Gefühl, diese schönen Objekte besitzen zu wollen um mein Umfeld und meinen Alltag damit zu gestalten und Sie mir jeder Zeit anschauen zu können.

Die Logiken des Sammelns gehen mit dem Erwerb und letztendlich auch Besitz begehrlicher Dinge einher. Dabei ist es für die Sammelnden unerheblich, ob die Sammlung durch Kauf oder nichtkommerzielles Zusammentragen aufgebaut und erweitert wird. Ausschlaggebend sind die emotionalen und rationalen Verbindungen zu den Dingen, die Gründe des In-Besitznehmens. Sei es durch Linien des Erinnerns, der Nostalgie, der Freude oder auch der Wertsteigerung.
Ein Großteil der Arbeiten, die hier gezeigt werden, ist aus einem Tauschgeschäft hervorgegangen. Als Grafikdesigner habe ich das Glück, sehr häufig mit FotografInnen und KünstlerInnen zusammenarbeiten zu dürfen und gelegentlich kommt es dazu, dass meine Gestaltungsarbeiten, zumeist in Buchform, nicht ausschließlich in Geldwerten, sondern in Teilen mit einem Werk honoriert werden. Ein geringerer Teil der Arbeiten wurde aber auch klassisch angekauft. Auf diese Weise sind mittlerweile 27 Fotografien, 4 Prints, 2 Gemälde, 4 Zeichnungen und eine Skulptur zusammen gekommen, die in dieser Ausstellung den Weg aus meinen vier Wänden, in die Öffentlichkeit finden.

Der Ausstellungstitel »Stand der Dinge« bezeichnet das Gezeigte in einem Ist-Stand der bisherigen gesammelten »Dinge«. Neben den Werken der KünstlerInnen werden zudem auch teilweise die entstandenen Bücher aus den »Tauschgeschäften« zu sehen sein.

Raum für drastische Maßnahmen
Oderstr. 34
10247 Berlin

18. – 26.02.2017 | Do. – So. 17 – 20 Uhr

http://rpunkt.org/ |

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