Preview: Ein Blick auf die nächsten Tage [→ hier… ]
Ikonoklasten filmen sich selbst: Propagandavideo des IS, Mossul, Irak 2015
(publicity still from youtube)

Axel Dörner & Flamingo @ SPEKTRUM art_technology_community

AxelDörner&Flamingo

Axel Dörner & Flamingo

Montag 15. Februar 2016, doors: 19:30 / start time: 20:00

1st set: Axel Dörner
Axel Dörner has for the past 20 years developed a large vocabulary of techniques and sounds, combined into a highly personal language.

2nd Set: Flamingo (Chris Heenan, Adam Pultz Melbye & Christian Windfeld)
Flamingo explores sound, texture and dynamics. Sometimes verging on the threshold of hearing and at other times engaging in dense layers and waves of sound, Flamingo creates a poetic space in which pure sound phenomena step forth on the eternal backdrop of silence. Flamingo has performed at festivals and venues throughout Denmark and Germany and will release its debut vinyl on Barefoot Records in early 2016, followed by tours in Europe and the US. [More information here… ]

SPEKTRUM art_technology_community
Bürknerstr 12
12047 Berlin

U8 Schönleinstraße

http://spektrumberlin.de/home.html | http://www.adampultz.com/flamingo/

Like This!

Gaël Segalen @ ohrenhoch der Geräuschladen

ThinkingOfYou.PNG

Thinking of you (fragments)

(2010, Deutsche Erstaufführung) von Gaël Segalen
Autorinnen: Gaël Segalen + 8 Frauen, Sprache: arabisch-französisch 

Lautsprecherinstallationen: Knut Remond / ohrenhoch

Sonntag 14. + 21. Februar 2016, 14 – 21 Uhr

Gaël Segalen über ‘Thinking of you (fragments)’:

Kreativer Workshop und Audiokorrespondenz mit 8 Pariser Frauen von Nordafrika: Aufnahmen und Treffen von Februar bis Mai 2010 im 17. Arrondissement (Paris).
Jede Woche nahmen die Teilnehmerinnen ein Aufnahmegerät mit nach Hause, um selbst irgendwelchen Sound zu sammeln und zu erfinden, in ihrem Privatbereich (“interiors”) und im Alltagsleben, allein und mit der Umgebung, indem sie ihre Einstellung zur Zeit verfeinerten.
Diese Audio-Materialien erhielt ich auf anonyme Weise; hier ist das Audiostück, das ich ihnen zurück offerierte.

(Uraufgeführt als Stück für Kopfhörer und Audiovisuelle Installation im Theatre Bouffes du Nord, Paris, Juni 2010, von dem Collectif Mu – Gaël Segalen – Vincent Voillat – Platform Siwa)

Website Gaël Segalen: [hier… ]

ohrenhoch der Geräuschladen
Weichselstr. 49
12045 Berlin – Neukölln

http://www.ohrenhoch.org | http://ihearu.org/

Neue Website ‘kompakt’ ohrenhoch:
http://www.ohrenhoch.berlin

U7 Rathaus Neukölln | U8 Hermannplatz | Bus M41 Fuldastr.

Like This!

DER TOASTREAKTOR @ Galerie M

giphy

Labor M präsentiert:

Das Laborfrühstück #2: DER TOASTREAKTOR

Sonntag, 14. Februar 2016, 11 – 14 Uhr

– im Rahmen der Ausstellung “Kunst Forschung”-

Croc Monsieur Rumperien
Freuen Sie sich darauf zusammen mit Carola Rümper einen eigens kredenzten, überaus schmackhaften Bestandteil des für Sie gedeckten Tisches zu erforschen und – falls gewünscht- zu verzehren. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt. (Toaster können gern mitgebracht werden)

Affenmensch Works
Wir präsentieren ein tiermenschliches Video von Reiner Maria Matysik, welches in der Galerie M in Zusammenarbeit mit engagierten Workshopteilnehmern und dem Labor M entstand.

Vom Tisch an die Wand – Eine interaktive Bilderprojektion
Bringen Sie gemeinsam mit Fenia Franz zusätzliches Licht ins Dunkel der gegenwärtigen Ausstellungswelten und erforschen Sie Materialien und Gegenstände mithilfe von Lichtkasten, Projektionsfläche, analogen und digitalen Verfremdungsmöglichkeiten.

Geschirr
Benutzen sie die ersten, bei 1280° gebrannten Gefäße aus dem hauseignen Service für ihren Kaffee oder Tee. Auch dieses Mal können Teilnehmer des Frühstücks selbst mit Ton neue Becher, Tassen und Schalen modellieren, die beim nächsten Laborfrühstück bzw. Videotee glasiert und gebrannt zur Benutzung bereitstehen. Die Gefäße können anschließend mit nach Hause genommen werden.

Der Senf am Schluss
Thomas Bratzke sammelt anonym eingereichte konstruktive Gedanken, Meinungen und Kritiken zu den ausgestellten Kunstwerken in der Galerie M. Nehmen Sie dabei kein Blatt vor den Mund und notieren Sie ihre Meinung kurz und bündig. Per Losverfahren werden drei Meinungen gezogen und öffentlich verlesen.

Labor M – Künstlerische Kunstvermittlung in der Galerie M, Leitung Thomas Bratzke, ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt der

Galerie M
Marzahner Promenade 46
12679 Berlin-Marzahn

http://www.galerie-mh.de/

Like This!

Souls which are one shall meet @ rosalux

SoulsWichAreOne

Souls which are one shall meet

Video projections by Peng Yun and José Drummond

 Eröffnung: Samstag 13. Februar 2016, 20 Uhr

Souls which are one shall meet is a concurring concept with the concept of soulmate and with its origin in Plato’s “Symposium”. The idea of four arms, four legs and a single head made of two faces takes an interesting value when applied to the concept of two artists working together to the same object, the same goal.

Peng Yun, a multi-media artist, born in Sichuan Province, 1982, and started her art career in 2002. She got her bachelor’s degree in Oil Painting Department of Sichuan Academy of Fine Arts, then continued to study under Professor Zhang Peili in New Media Department in China Academy of Art and got her master’s degree. Now she lives in Macau, working on art creation and education.

José Drummond is a Portuguese artist and curator living in China. He is the director of VAFA, international video art festival in Macau. He holds an MFA (Master of Fine Arts) on Creative Practice from University of Plymouth (UK) and Transart Institute in New York. He also studied Painting, Drawing, Scenography and Arts Management. He’s the recipient of several awards and fellowships. He exhibited extensively in China, Taiwan, Hong Kong, Macau, South Korea, Thailand, Portugal, France, Spain, Germany, Hungary and USA. He works mainly with Film/video, Photography, Performance and Installation.

rosalux
Wriezener Straße 12
13359 Berlin-Wedding

13. – 26. 02. 2016 and by appointment

Tram M13, 50 Grüntaler Straße | S Bornholmer Straße | U 8 Pank- /Osloer Straße

http://rosalux.com/ |  [view on map]

 

It all comes down to dirty hands @ Kreuzberg Pavillon

ItAllComesDown

IT ALL COMES DOWN TO DIRTY HANDS

Samstag 13. Februar 2016, 20 Uhr

Ioana Alexe | Frank Biesendorfer | Martin Blake | Christian Brunner | Harriet Gross | Stephan Groß | Moritz Nehrkorn | William McQuail  | Immanuel Rohringer | Alexandra Wolframm

Looking at the functional requirements of space and
organization of exhibitions the participants agreed to
take part with a contribution they install in the exhibition
space solely with their bare hands

Kreuzberg Pavillon
Naunynstr. 53
10999 Berlin

U1 Kottbusser Tor| Bus M29 Oranienplatz

http://www.kreuzbergpavillon | [Stadtplanlink]

SECRET SURFACE Wo Sinn entsteht @ KW Institute for Contemporary Art

YingMiao

SECRET SURFACE

Wo Sinn entsteht

Eröffnung: Samstag 13. Februar 2016, 17– 22 Uhr

niv Acosta | Auto Italia (Kate Cooper | Marianne Forrest | Andrew Kerton und Jess Wiesner) | Trisha Baga | Anna Barham | Eduardo Basualdo | Viktoria Binschtok | Gwenneth Boelens | Beth Collar | Hollis Frampton | Spiros Hadjidjanos | Andy Holden | Alex Israel | Philipp Lachenmann | Mark Leckey | Lawrence Lek | Ying Miao | Philippe Parreno | Elizabeth Price | Naufus Ramírez-Figueroa | Emily Roysdon | Georgia Sagri | Prem Sahib | Nora Schultz | Katharina Sieverding | Reena Spaulings | Patrick Staff und Cara Tolmie | Philipp Timischl | Frances Stark und Martijn in ‘t Veld.

In his terror of chaos, (man) begins by putting up an umbrella between himself and the everlasting chaos. Then he paints the underside of his umbrella like a firmament. Then he parades around, lives, and dies under his umbrella. Bequeathed to his descendants, the umbrella becomes a dome, a vault, and men at last begin to feel that something is wrong.

D.H. Lawrence

Ausgehend von den traditionellen Koordinaten des abendländischen Weltbildes geht es in der Ausstellung SECRET SURFACE darum, wie und vor allem wo Sinn entsteht.

Durch permanente Referenz auf ein Jenseits – den Horizont, das Universum, und, letztlich, den Tod – das in unserer Vorstellung dem Gewöhnlichen entgegen steht und damit unserer Existenz eine Richtung gibt, assoziieren wir Sinn mit Tiefe und werten damit implizit die Oberfläche ab. Oberflächlich sind jene Menschen und Dinge, denen es an Komplexität und Intensität mangelt. SECRET SURFACE kehrt diese Logik um und präsentiert zeitgenössische Werke, die die Oberfläche sowohl im Hinblick auf Subjektivität als auch auf die äußere Welt als einen Ort der Erfahrung konzipieren.

KW Institute for Contemporary Art
KUNST-WERKE BERLIN e.V.
Auguststraße 69
10117 Berlin

14. 02. –  01.  05.  2016

http://www.kw-berlin.de/

Like This!

am selben Abend in Mitte…

DasABCC wie counte/r/revolution | Christoph Möllers – RP – Jeopardy @ SPRECHSAAL, 19 Uhr [Info… ]

.

B wie Begehren | ‘Mes désirs sont la réalité’ | Ein Vortrag von Jule Jakob Govrin @ SPRECHSAAL

DasABC

Freitag 12. Februar 2016, 19:30 Uhr: T wie Tragödie | Frank Raddatz, Vortrag
.
Der Tragödie ist die Krise genetisch eingeschrieben und zwar als Krise der Gewalt. Die Tragödie entstammt dem Kult und dessen Opferstrukturen. Menschen – und/oder Tieropfer bilden die basale Schicht jener Bocksgesänge, die als Theater beginnen, den symbolischen Raum zu konstituieren. Im 20. Jahrhundert wird Heiner Müller im Kontext des Projekts Geschichte ein Ende der Gewalt mit der Grammatik des Theaters deklinieren. Schon in den 1970er Jahren zeichnet sich ab, dass eher die Geschichte kollabieren wird als die Gewalt. Terror ist der Name der Gewalt, die nach der Geschichte allgegenwärtig sein wird und die Gesellschaft in einen permanenten Krisenmodus versetzt. Ihr Charakteristikum ist, wie Müller zeigte und Jacques Rancière aktuell philosophisch auf den Punkt bringt, die Ununterscheidbarkeit politischer und pathologischer Motive. Zwischen den Polen Tragik und Terror sucht das Theater der Gegenwart nach unbegangenen Wegen. 
Frank Raddatz ist Publizist, Dramaturg und Regisseur. Zusammenarbeiten u.A. mit Heiner Müller, Dimiter Gottscheff, Einar Schleef und Tadashi Suzuki. Neben zahlreichen Buchpublikationen, veröffentlicht er regelmäßig in der Lettre International, Theater der Zeit und verschiedenen anderen Medien.
.
Samstag 13. Februar 2016, 19 Uhr: C wie counte/r/revolution | Christoph Möllers – RP – Jeopardy
.
RP – Jeopardy (Rechtsphilosophie) heißt: Wir bieten Fragen und Antworten, die die großen Zusammenhänge auflösen und neue Entstehen lassen. Es wird absurd und öffentlich chaotisch.
Christoph Möllers, geb. 1969, studierte Rechtswissenschaf­ten, Philosophie und Komparatistik in Tübingen, Madrid und München.Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit April 2012 ist er Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

B wie Begehren | ‘Mes désirs sont la réalité’

Ein Vortrag von Jule Jakob Govrin

Mittwoch 10. Januar 2016, 19:30 Uhr

‘Mes désirs sont la réalité’ stand 1968 an der Wand der Sorbonne. Seitdem wird alle Jahre wieder die Krise des Begehrens ausgerufen. Doch welches Begehren soll in diesem präapokalyptischen Aufruf krisenhaft kapitulieren? Wenn man Begehren nicht in Subjekt/Objekt-Relationen einsperrt, sondern als sozialmobilisierende Kraft begreift, eröffnen sich Ausblicke auf affektive Dimensionen des Politischen und auf Fantasie als Fabrikation sozialer Wirklichkeiten. Welche politischen Fiktionen werden in neoliberalen Krisenzeiten angetrieben und erwünscht? Und welche begehrenstheoretischen Denktraditionen laufen an aktuellen Schnittstellen des Poltischen ineinander?

Jule Jakob Govrin lebt und arbeitet als Philosophin in Berlin. Ihre* Forschungsfelder sind Begehrenstheorien, politische Philosophie, poststrukturalistische Sprach- und Machttheorien, Psychoanalyse, Philosophie der Ökonomie, Körpertheorien, Queer Theory, Affektstudien. Nach dem Studium der Philosophie, der Komparatistik und der Französischen Philologie an der FU Berlin und Paris VIII arbeitet sie* gegenwärtig an dem Promotionsprojekt Aufbegehren und Begierden. Über das leidenschaftliche Verhältnis von Begehren und Ökonomie. Sie ist Mitarbeiterin* beim Institut für Queer Theory. (Alle Texte und * von KW)

SPRECHSAAL
Marienstr. 26
10117 Berlin

15. 01. – 11. 03. 2016 | Mi. – Sa. | 14 – 22 Uhr

http://www.sprechsaal.de/https://krisenalphabet.wordpress.com/

.