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TayyipErdogan

Project Space Festival 2016 (Opening & Week 1)

Openin1stweek
Project Space Festival 2016 (Opening & Week 1)

Festival-Eröffnung: Sonntag 31. Juli 2016, 14 – 19 Uhr

Für die dritte Ausgabe des Festivals wurde ein gemeinsames geografisches Zentrum errechnet, welches als Center of Minimum Distance einen temporären Ausgangspunkt zu den besonders vielgestaltigen Projekträumen in diesem Jahr bildet.

Mit der Festival-Eröffnung im CENTER OF MINIMUM DISTANCE sind die Besucher und Besucherinnen einladen, sich auf eine einmonatige Tour zu den Projekträumen zu begeben. Die diesjährige Ausgabe gibt die Gelegenheit, auch einen neugierigen Blick auf die Arbeit von Projekträumen außerhalb von Berlin zu nehmen und uns mit den geografisch und politisch unterschiedlichen Bedingungen ihrer Arbeit zu beschäftigen.

„Das provisorische Zentrum des diesjährigen Project Space Festival befindet sich zu auf einer Wiese, einem kleinen verträumten Paradies, abgeschottet von der Rückseite des Theaterhauses Mitte – dem Probeort der freien Berliner Theaterszene. Von hier aus dringen Stimmen und Gesänge in allen Sprachen ins Freie, während ein Baumwall ein Wohngebiet abschirmt. Hier befinden sich bewachsene Bühnenwagen, ein verlassenes Zirkuszelt und Spuren im Gras, die darauf hinweisen, dass der Platz nur selten und temporär genutzt werden konnte. Das Project Space Festival hat aus den Adressen von über 70 Projekträumen die sich in diesem Jahr zur Teilnahme am Festival beworben haben zufällig hier – an einem Ort des Verschwindens die geografische Mitte, das Center of Minimum Distance aller teilnehmenden und nicht-teilnehmenden Projekträume errechnet.“

„Wir möchten uns hier einen Tag vor Beginn des Festivals zu einem großen Picknick versammeln. Jeder ist aufgerufen mit einer Picknickdecke teilzunehmen!“                      Quelle aller Texte: Festivalleitung

The Center of Minimum Distance
Freigelände hinter dem Theaterhaus Berlin Mitte
Zugang Ecke Neue R0ßstraße / Neue Jakobstraße
10179 Berlin

U2 Märkisches Museum, U8 Heinrich-Heine-Straße
Der Weg zur Eröffnung wird ausgeschildert sein.

[Stadtplanlink… ] OpenStreetMap

Festival-Programm Woche 1

Apartment Project | Tacho | Bruch & Dallas | insitu | Labor Neunzehn | Display | Kreuzberg Pavillon |

Den Auftakt bildet APARTMENT PROJECT, als einer der ersten türkischen Projekträume aus Istanbul, der sich seit einigen Jahren im Berliner Exil befindet. Das verborgene Freigelände von TACHO, wird uns ebenso wie die geographische Übersetzung des Kölner Projektraums BRUCH & DALLAS, neben der geschlossenen Neue Nationalgalerie, zu den Bedingungen ihrer Räume führen. An gleich zwei unterschiedlichen Orten präsentieren INSITU eine künstlerische Intervention, verbunden mit einer Reihe klanglicher und meditativer Aufführungen. Über die Funktion von Sprache geht es ebenfalls klanglich in einer elektroakustischen Session bei LABOR NEUNZEHN, während die Besucher bei DISPLAY das Angebot bekommen sich mit ihrer eigenen körperlichen Präsenz und ihrer damit verbundenen Kommunikationsweise auseinander zu setzen. Eine besonders kurze zeitliche Herausforderung steht den Teilnehmern der Ausstellung im KREUZBERG PAVILLON bevor. Was passiert, wenn eine angekündigte Ausstellung nur flüchtig wahrzunehmen ist? Mit Neugierde richten hier die Projekträume den Blick auf ihr Publikum und laden gemeinsam zur ersten aufregenden Woche des diesjährigen Project Space Festivals ein:

Festivalwoche 1 (1. – 7. August 2016)

Montag 1. August 2016
Event : WHO KNOWS WHERE WE ARE
Project Space : Apartment Project
Zeit : 18.00-20.00 Uhr
Adresse : Hertzbergstraße 13, 12055 Berlin – Neukölln

KünstlerInnen aus Istanbul, Izmir und Mardin trafen im Apartment Project in Berlin zusammen, um einen einjährigen, gemeinsamen Prozess mit dem Namen Mist: low visibility and high presence zu starten. Die eintägige Veranstaltung zu der wir nun einladen markiert das Ende eines ganzen Monats gemeinschaftlichen Zusammenlebens, bei dem Möglichkeiten des Miteinanders ausgelotet wurden und ist Reaktion auf die jüngsten Äußerungen von Gewalt in unserem Heimatland und über geografische Grenzen hinaus. Gezeigt werden die Ergebnisse des einmonatigen Zusammenwirkens in Form einer Vortrags-Perfomance, eines Film oder einer Sound-Installation. Um unsere Positionen, unsere Handlungen und unsere Präsenz neu zu überdenken, lädt Apartment Project Euch ein, gemeinsam mit zu diskutieren, wo wir uns eigentlich befinden.

Dienstag 2. August 2016
Event : Besuch im Gehege. Europe. Visiting the Enclosure
Project Space : Tacho
Zeit : 19.00-22.00 Uhr
Adresse : Am Wassertorplatz (Verkehrsübungsplatz OASE),
10999 Berlin-Kreuzberg

Der Verkehrsübungsplatz Oase ist eine aus der Zeit gefallene, unwirkliche, in Teilen verkleinerte und um sich selbst kreisende Welt, die durch einen Zaun vom umgebenden Stadtraum abgetrennt ist. Durch die Aufstellung einer dekonstruierten Europafahne des Künstlerinnenduos missing icons und dem Abspielen ihrer manipulierten, minimalisierten Version der Europa-Hymne wird die Oase zu einer begehbaren, surrealen Allegorie für Europa.

Mittwoch 3. August 2016
Event : Soon Enough
Project Space : insitu
Zeit : 18.00 – 22.00 Uhr
Adresse : Kurfürstenstraße 21-22 (bei insitu)
und Kurfürstenstraße 13/14 (Performance im Hinterhof von Atthebar), 10785 Berlin – Mitte

insitu freut sich, Matilde Cerruti Quara und Sorana Serban im Zuge des Project Space Festival 2016 als Gastkuratorinnen einzuladen. Sie veranstalten einen einmaligen Abend mit Künstler-Interventionen und der Gruppenausstellung Soon Enough mit Werken von James Hoff, Franziska Lantz, Deborah Ligorio, Mara Ploscaru, Nicolò Russian und Priscilla Tea. Die performative Aufführungen stellen einen metaphorischen Urknall im Rahmen der Ausstellung dar, welche Zukunftsszenarien und verschiedene Entwicklungen der Spezies durch eine nichtlineare Zeitleiste untersucht. Deborah Ligorio wird eine neu konzipierte Meditation aufführen, die zu Reflexion über innere Evolution einlädt. Franziska Lantz wird anschließend eine Sound-Performance durchführen, deren uralte Klänge das Publikum zurück in die Zukunft transportieren werden.

Donnerstag 4. August 2016
Event : Layout
Project Space : Bruch & Dallas
Zeit : 15.00 – 22.30 Uhr
Adresse : Potsdamer Straße / Sigismundstraße, (Öffentlicher
Platz neben der Neuen Nationalgalerie), 10785 Berlin Tiergarten

Der Projektraum Bruch & Dallas am Ebertplatz in Köln hat einen sehr markanten Grundriss, der die städtebauliche Struktur des gesamten Platzes aufgreift und widerspiegelt. Die BetreiberInnen des Raums übertragen diesen Grundriss im Maßstab 1:1 auf die Freifläche neben der Neuen Nationalgalerie zwischen Potsdamer Straße und der St. Matthäus-Kirche in Berlin.

Freitag 5. August 2016
Event : INDEX
Project Space : DISPLAY
Zeit : 18.00 – 20.00 Uhr
Adresse : Mansteinstraße 16, 10783 Berlin – Schöneberg

DISPLAY zeigt das Duo Christine Sun Kim (US) und Thomas Mader (DE) mit ihrer aktuellen Videoarbeit Classified Digits und das Duo Carrie McIlwain (US) und Johanna Ackva (DE), mit einem performativen Ritual. INDEX möchte einen Dialog zwischen den beiden künstlerischen Positionen starten, welcher das Publikum involviert und das Hervorbringen von persönlichen Intentionen durch die Kodierung von Sprache thematisiert. Ein Ausgangspunkt um unsere körperliche Präsenz und die daran geknüpfte Kommunikationsweise, ihre Missverständnisse neu zu verhandeln.

Samstag 6. August 2016
Event : The Maximum Speed of a Non Profit Space
Project Space : Kreuzberg Pavillon
Zeit : 20.00 – 20.05 Uhr
Adresse : Naunynstraße 53, 10999 Berlin – Kreuzberg

Für das diesjährige Project Space Festival, werden sich alle Teilnehmer damit einverstanden erklären, dass der Kreuzberg Pavillon als Ort der Ausstellung nur exakt fünf Minuten geöffnet sein wird. Mit der Reduzierung der Öffnungszeiten wird sich sowohl die Wahrnehmung, wie auch die Erwartungshaltung gegenüber dem Ausstellungsraum drastisch verändern. Durch die geplante Schließung des Ortes kurz nach seiner Eröffnung, möchten wir neugierig fragen: Wie werden sich die Beteiligten auf die Situation vorbereiten, die nur flüchtig wahrnehmbar sein wird? Welche räumliche Dynamik bildet sich im Zusammenhang mit diesem Experiment?

Sonntag 7. August 2016
Event : Cluster #1
Project Space : Labor Neunzehn
Zeit : 18.00 – 22.00 Uhr
Adresse : Kiefholzstraße 19, 12435 Berlin – Alt-Treptow

Labor Neunzehn freut sich, anlässlich des Projects Space Festival Berlin 2016, die Konzertreihe „Cluster“ in vorzustellen. „Cluster #1“ präsentiert eine elektroakustische Session von Annette Krebs & Gast und ein Solo-Programm von der Cellistin und Komponistin Nora Krahl. „Cluster“ ist eine Musik Reihenfolge, die der Klangforschung gewidmet ist, mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Sprachen, Extended techniques und möglicher frischer Zusammenarbeit zwischen MusikerInnen, KomponistInnen und Elektronische-Musik-Performers.

Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei

Ausführliche Informationen und Updates :
www.projectspacefestival-berlin.com

Die Realisierung des Project Space Festivals 2016 wurde durch die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten ermöglicht.

Finissage und Künstler*innengespräch von Hous of delights @ Kunstverein Neukölln

HouseOfDelights

House of Delights
an installation of erotic everyday revolution

Niina Lehtonen Braun (Bildende Künstlerin), Milla Martikainen (Szenograph),
Aino Juutilainen (Musiker), Sami Vehmersuo (Performer)

Sonntag 24. Juni 2016, 19:30 – 21 Uhr (mit Kunstlotterie)

Im Rahmen des diesjährigen Kunstfestivals „48 Stunden Neukölln“ zum Thema „SATT“ verwandelten vier finnische Künstler*innen die Ausstellungsräume des Kunstvereins Neukölln in das „House of Delights“ als einen Ort des Zelebrierens und der sehr speziellen Zusammenkunft. Im Ineinanderwirken von Ausstellung, Installation, musikalischen Auftritten und Performances inszenierten die bildende Künstlerin Niina Lehtonen Braun, die Szenografin Milla Martikainen, die Musikerin Aino Juutilainen und der Performer Sami Vehmersuo einen mehrstimmigen Raum aus Objekten, Bildern, Klängen und Handlungen und laden die Besucher*innen zur gemeinsamen Erkundung von Sexualität und Erotik in den vielfältigsten Manifestationen ein. Mit Angeboten wie „Do-it-yourself-Paketen“, welche das Praktizieren erotischer Performances in den eigenen vier Wänden ermöglichen, oder dem „erotischen Telefonservice“, der die Anrufer in den Hörgenuss persönlich vorgetragener Gedichte bringt, kann das Publikum in Interaktion mit den Künstler*innen bislang unbekannte Formen erotischer Energie als unbegrenzte, unkontrollierbare und kreative Kraft in unseren alltäglichen Handlungen und Räumen entdecken und gemeinsam zelebrieren.

Kunstverein Neukölln e.V.
Mainzer Str. 42
12053 Berlin

http://www.kunstverein-neukoelln.de/  | Niina Lehtonen Braun | Milla Martikainen | Aino Juutilainen | Sami Vehmersuo

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PERFORMING BIOGRAPHY. Klara Hobza, Louise Guerra, Dijan Kahrimanovic @ >top Schillerpalais

deuxpiecesplus

Klara Hobza, Louise Guerra, Dijan Kahrimanovic

PERFORMING BIOGRAPHY.

Samstag 23. Juli 2016, 19 – 23 Uhr

Performances von 19 bis 21 Uhr

Mit PERFORMING BIOGRAPHY ist das nomadische kuratorische Projekt deuxpiece in Berlin bei >top Schillerpalais zu Gast. deuxpiece präsentiert drei Kunstschaffende mit je einer ausgewählten Performance – Klara Hobza (CZ/DE, 1975) mit EARLY ENDEAVORS, Louise Guerra (CH, 1985) mit ANTIBIOGRAFI und Dijan Kahrimanovic (Kosovo/CH, 1990) mit UNTITLED. Die Künstler_innen verhandeln auf unterschiedliche Weisen Biografie als narratives Konstrukt. Zwischen Dokumentation und Fiktion, Projektion und Erinnerung angesiedelt, stellen ihre Performances Fragen nach der Autor_innenschaft, der Zeitlichkeit und Kontextgebundenheit von Texten, dem Stellenwert von Quellen und Zeugnissen und dem grundsätzlichen Verhältnis von Sprache und Bild

deuxpiece ist ein nomadisches Team von Kuratorinnen mit Standbein in Basel und Aktivitäten in Berlin, New York und anderen Orten in der Schweiz. deuxpiece bietet eine non-for-profit Plattform für junge Kunst und engagiert sich für den Austausch und die Vernetzung von freien Projekträumen. deuxpiece sind Claire Hoffmann, Bianca Hildenbrand, Alice Wilke und Stefanie Bringezu.

>top Schillerpalais
Schillerpromenade 4
12049 Berlin

https://www.facebook.com/schillerpalais/ | http://deuxpiece.com/ | http://www.louiseguerra.ch/ | http://klarahobza.com/

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Maria Uroos @ SOMA Gallery

MariaUroos

The Making of a Generation

Freitag 22. Juli 2016, 19 Uhr

SOMA Art Gallery presents the Making of a Generation by Maria Uroos. Utilizing interactivity, visual communication, prints, video projection, and a site-specific installation, this exhibition addresses the refugee crisis that has been unfolding in Syria and many other countries in the world. More people than ever are facing major humanitarian crisis – over 125 million people are displaced and have fled their homes as a result of war conflicts and persecution.

She felt the need to create a visual dialogue about the changes in life, culture, and religion that she saw post 9/11. Her tools include text and image, metaphors and analogies, elements and principles. All convey thoughts about the region where she lived, fleshed out into a form that is meant to extend conversations. Each piece begins with her.

Maria Uroos (b. 1984) is a Pakistani-born, New York City-based graphic designer. She studied Communications Design at Brooklyn’s Pratt Institute and holds an MA in Art History and Museum Studies from the City College of New York. Her work incorporates graphic elements of vernacular media, such as hand-written typography and collage, to examine representations of ownership and authenticity. Using, traditional art forms, and digital media, Uroos presents intriguing and thought provoking narratives that explore the historical vicissitudes of cultural identity and shed light on the human condition in a war torn society. She also works with various digital models, including 3D printing and motion graphics, to engage with contemporary issues of displacement, forced migration, and basic human rights issues.

Uroos’s work has been exhibited in the JH Arts Festival, Art Gotham, and Crest Art Fest, as well as at the West Side Gallery, Pratt Institute Gallery, Open Gallery Space, Musée Le Livre et la Lettre, and Hotel Arbez Franco-Suisse. She recently curated Design + Architecture = Art; and Hang Together: Collaborative Work & Practices.

SOMA Gallery
Liegnitzer Str 34 /Ecke Reichenberger Str.
10999 Berlin-Kreuzberg 

Besuch nach Vereinbarung, Kontakt [hier… ]

http://somagallery.de/ | https://www.facebook.com/mariauroosstudio/ |  [Stadtplanlink]

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Approaches to What? Reading Bodies Reading Archives @ DISTRICT Berlin

ApproachesToWhat

Kate Chen | Femke Fredrix | So Hee Kim | Jana Pacheco | Sophia Schultz

Donnerstag 21. Juli 2016, 19 – 21 Uhr

How can an archive activate a performance?
How can personhood be curated?
How can the archive be intervened towards reflecting nuances of identity fluidity?
What are the points of linkage between objects in an uncurated archive?
Could the action of consulting an archive be regarded as a performatic experience?
Who curates an archive?
What role does the “orange elastic band” fulfill in district’s archive? Can we elevate this object as a matter of utmost importance for this archive?
If our bodies together can shape an archive, can the archive be a body itself?
How can the archive be alive? How can archive breathe?
How can agency exist within a gallery space?
Can you make paper works and save your life?
How can the curated space productively take advantage of the experience of distraction?

dissident desire is an ongoing art and research project by Suza Husse and Lorenzo Sandoval on the body as an archive of political and material fluxes and the resilient performativity of precarious bodies in the everyday. Developed through performance, exhibition, archive and publication formats at District Berlin since 2013, dissident desire assembles a toolbox for political imagination.
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This event is part of ‚The Institute for Endotic Research: Reading Bodies‘. Module #3 of AFFECT Program of Collaborative Artistic Practices in Berlin.
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A series of interventions in 3 different archives rehearsing with the possibilities of the library as a ‘place for encounters’: encounter of new reading materials; as a content display through its spatial design and the library as a social space, where the readers place the body to read and to share what they gather.

dissident desire archive
DISTRICT Berlin
Malzfabrik, Bessemerstraße 2-14
12103 Berlin

http://theinstituteforendoticresearch.org/ | http://projects.agoracollective.org/affect/

Birte Endrejat @ TACHO

BirteEndrejatTacho.png

IT´S ALL YOURS.

 Eröffnung: Dienstag 19. Juli 2016, 19 – 22 Uhr
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It’s all Yours. von Birte Endrejat ist die dritte Ausstellung des temporären Ausstellungsprojektes TACHO. Die Künstlerin geht an diesem speziellen Ausstellungssort in Kreuzberg brisanten Fragen der aktuellen Berliner Bauentwicklungspolitik nach. Gerade hier, auf einem Verkehrsübungsplatz, auf dem Kinder die Regeln und Gegebenheiten des öffentlichen Straßenverkehrs erlernen sollen, verwischt Endrejat die Mechanismen von Orientierung und Regelungen des urbanen Raums von Berlin. Sie unternimmt somit für den Betrachter eine Art spezifischer Spaziergang durch verschiedene Simulationen von Realitäten.  
TACHO wird für sechs Monate Installationen, Interventionen und Performances auf einem Verkehrsübungsplatz in Kreuzberg präsentieren und dort die ortsspezifischen Merkmale untersuchen. Das Gelände am Wassertorplatz liegt versteckt und scheint etwas aus dem Blick geraten zu sein. Diese verborgene Lage und der skurril anmutende, inszenierte Straßenparkour mit seiner kindergerechten Maßstabsverkleinerung erscheint als ein idealer Ort, um neue Wege und Formen von Kunst und Skulptur im öffentlichen Raum zu thematisieren. Gerade durch die Abwesenheit herkömmlicher Gebrauchsspuren des öffentlichen Raums wird dieser Ort annähernd zu einer Art „white cube in public space“.
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TACHO Kreuzberg
Am Wassertorplatz 1
10999 Berlin
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20. – 31. 07. 2016 | Mo. – Fr. 12 – 18 Uhr
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U1 Kottbusser Tor, Prinzemstraße | U8 Kottbusser Tor, Moritzplatz

Dialog and Finnisage ‚On Animals. Cognition, Senses, Play‘ @ Art Laboratory Berlin

OnAnimalsFinissage

Dialog and Finnisage ‚On Animals. Cognition, Senses, Play‘

Sonntag 17. Juli 2016, 15 – 18 Uhr

For the closing event of the exhibition ‚On Animals. Cognition, Senses, Play‘ featuring works by Rachel Mayeri and Maja Smrekar we are pleased to invite you to an interdisciplinary dialog. There will be fascinating contributions from diverse disciplines – from art history, philosophy and ecology.

Antonia Ulrich, philosopher and cultural theorist
‚Rollentausch. „Planet of the Apes“ (1968)‘

Antonia Ulrich does research in the field of philosophical aesthetics, political, media- and gender- specific conditions of philosophy and art as well as Cultural Animal Studies. In this context, she published and taught e.g. on artistic imitation and monkeys respectively apes in art history and in film. Ulrich co-curated the exhibition “Becoming-animal, becoming-human” in the NGBK Berlin (2009) and co-edited two issues of the interdisciplinary journal “Tierstudien”: „Metamorphosen“ (4/2013) and „Tiere und Tod“ (5/2014) (together with Jessica Ullrich). Also relevant to the topic of her presentation at Art Laboratory Berlin is her article “Äffen und NachschAffen”, in: „kunsttexte.de“ (2/2005); http://edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/download/kume/ulrich-affe.pdf .

Marie Neuwald, Spokesperson for the Protection of Wolves, Nature And Biodiversity Conservation Union, NABU
‚Über die gegenwärtige Situation von Wölfen in Deutschland‘

Since 2000 there have once again been wolves in Germany. After the discovery of a pack living in Saxony caused much attention, people’s relationship with these new neighbours has normalised. Meanwhile about 40 wolf families live in German wilderness areas. The question of whether wolves can survive in Germany is not a question of biology or ecology, but a question of the prejudices, worries and fears of some people. For this reason NABU has been running the Willkommen Wolf project since 2005.

More information at http://artlaboratory-berlin.org/home_eng.htm

Art Laboratory Berlin
Prinzenallee 34
13359 Berlin

http://artlaboratory-berlin.org/

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